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Lactulose

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Lactulose, auch Laktulose, ist ein synthetisches Disaccharid (Zweifachzucker), bestehend aus D-Galactose und Fructose, das durch Isomerisierung (Umlagerung) aus Lactose (Milchzucker) gewonnen wird. Diese de-Bruyn-van-Ekenstein-Umlagerung findet in alkalischer Umgebung oder bei hoher Temperatur statt. Daher entsteht Lactulose in geringer Konzentration auch bei der Wärmebehandlung von Milch. Die Lactulosekonzentration der Milch kann als Indikator für eine solche Behandlung verwendet werden. Typische Konzentrationen sind bis 50mg/kg bei pasteurisierter und 100mg/kg bis 400mg/kg bei ultrahocherhitzter Milch. In Rohmilch ist Lactulose nicht nachweisbar.Lactulose kann im Gegensatz zu Lactose nicht vom menschlichen Körper verwertet werden. So erklärt sich auch die Verwendung der Lactulose als osmotisches Laxans (Abführmittel), da der Zucker im Darm nicht aufgenommen werden kann und durch Bindung von Wasser das Darmvolumen zunehmen lässt und zu einem weichen Stuhl führt. Ähnliche Effekte werden auch durch übermäßigen Verzehr von Lactose (bzw. Milchprodukten) erzielt, denn sobald die aufgenommene Menge an Lactose die Aktivität des Enzyms Lactase (das Lactose in Galactose und Glucose spaltet) überschreitet, wirkt die restliche (ungespaltene) Lactose ebenfalls osmotisch abführend. Aufgrund der Vergärung der Lactulose durch die Darmbakterien wird durch die entstehenden Säuren zudem die Peristaltik angeregt. Eine weitere Indikation für die Gabe von Lactulose ist die hepatische Enzephalopathie (syn. portokavale Enzephalopathie) bei Leberzirrhose: Lactulose beeinflusst die Darmflora in der Weise, dass milchsäurebildende Darmbakterien begünstigt werden. Dadurch werden ammoniakbildende Darmbakterien zurückgedrängt sowie deren Urease, die eine Ammoniakbildung katalysiert, gehemmt. Überdies wird bei dem nun niedrigeren pH-Wert Ammoniak zu Ammonium protoniert, welches als Salz ausgeschieden wird. Bei der portokavalen Enzephalopathie reduziert Lactulose die Blutammoniakkonzentration um circa 25–50 %, und es kann innerhalb von Stunden bis wenigen Tagen mit einem therapeutischen Effekt gerechnet werden. Zum Vergleich: die natürlich vorkommende Lactose. ...
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Seite zuletzt geändert am: 12.04.2017
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